HBDI® Profil: Was Dir die Farben sagen und was Dir das bring?

Jeder Mensch denkt anders, kommuniziert anders, wirkt anders auf andere. Deine Präferenzen dahingehend zu kennen hilft dabei bewusster zu entscheiden, gezielter zu kommunizieren und Deinen Platz im Team gekonnt zu besetzen. Und, Du lernst Dein Gegenüber richtig einzuschätzen!

Metaphern, Grafiken und Tabellen helfen uns komplexe Dinge zu verstehen und Zusammenhänge zu erkennen. Das Ergebnis einer HBDI® Analyse ist genau das: eine vereinfachte Zusammenfassung komplexer Prozesse, nämlich unserer Denkstile im Gehirn.

Sie zeigt uns wie wir gestrickt sind und warum wir uns über bestimmte Dinge ärgern oder freuen, was uns Sicherheit gibt und wie sich unsere Präferanzen unter Druck verändern.

Wie funktioniert die HBDI® Profil Erstellung?

Nach einem kurzen Informationsgespräch bekommst Du einen Link zugeschickt. Mit Deiner Email-Adresse legst Du ein Konto an und erhältst damit Zugang zum Online Fragebogen und weiteren Resourcen.

Nun beantwortest Du ca. 120 Fragen, ungezwungen und vertraulich. In aller Ruhe, aber auch so spontan wie möglich. Es gibt kein “richtig” oder “falsch”. Je ehrlicher Du bist, desto besser.

Im Leistungspaket enthalten:

Wie wurde HBDI® entwickelt?

Das Modell basiert auf Erkenntnissen von Paul D. MacLean und der Hemisphärentheorie von Roger Sperry. Roger Sperry entdeckte bei seinen Forschungen die duale Spezialisierung des Gehirns und erhielt für seine Forschungen über die unterschiedliche Arbeitsweise der beiden Großhirnhemisphären 1981 den Nobelpreis.

Das Modell dient heute vor allem als Metapher und verbildlicht die unterschiedlichen Arten zu denken und damit auch wahrzunehmen, zu entscheiden und zu kommunizieren.  Ned Herrmann entwickelte aus den vorhergehenden Theorien ein weiterführendes Modell.

Er fügte in die Verbildlichung der Denkpräferenzen neben der linken und rechten Hemisphäre eine weitere Unterteilung in eine obere und untere Ebene ein. Diese repräsentieren die gedankliche und gefühlsmäßige Verarbeitung von Informationen. Kurz: Fakten oder Gefühle?

So hatte Herrmann die vier  Quadranten definiert, sie messen jeweils die Ausprägung eines Denkstils. Generell tragen wir nahezu alle Nuancen in uns, wir haben aber eben welche die wir mehr mögen, die leichter zugänglich sind und auch solche, die wir nur selten benützen. Die Präferenzen für Denkstile sind also bei jedem Menschen verschieden und deren Bewußtmachung unterstützt Entscheidungsprozesse, hilft in der Kommunikation und bei der Bewältigung von Konflikten.

Gliederung und Bedeutung der vier Quadranten

Der A-Quadrant, die Ratio

Ein stark ausgeprägtes rationales Ich zeigt sich beispielsweise in einem guten Zahlenverständnis und der Fähigkeit, analytische, logische und kritische Entscheidungen zu treffen. Menschen mit einem hohen Skalenwert im A-Quadranten lieben es kniffelige Situationen zu lösen, Krisen zu bewältigen und sie werden als kritisch und werteorientiert wahrgenommen.

Der B-Quadrant, die Organisation

Der zweite Quadrant steht im Zeichen des organisatorischen Ichs. Dieses beschäftigt sich mit der prozesshaften und detaillierten Planung und damit der Organisation. Menschen mit hohen Skalenwerten sind zuverlässig, lieben Ordnung und Kontrolle, Beständigkeit und Sicherheit.

Der C-Quadrant, die mitfühlende Emotion

Im dritten Quadranten stehen Emotionen und zwischenmenschliche Verbindungen im Mittelpunkt. Ein ausgeprägt (mit)fühlendes Ich offenbart sich oft in emotionalen und expressiven Menschen, sie sind mitfühlend und hilfsbereit, manchmal auch spirituell. Menschen mit hohen Skalenwerten im C-Quadranten kümmern sich um das Wohl anderer, sie verbalisierten Stimmungen und Ideen, sie mögen Musik, geben gerne Wissen weiter und leiten andere an.

Der D-Quadrant, die Freude am Experimentieren

Der vierte und letzte Quadrant ist die Heimat des experimentellen Ichs. Er steht für das Unkonteionelle, die Abenteuerlust, Risikofreude, Kreativität und Neugier. Menschen mit hohen Skalenwerten sprechen gerne in Metaphern, sehen Bilder vor ihrem geistigen Auge und artikulieren Visionen und zukünftige Ziele. Sie haben gerne Spaß, lieben “Spielzeuge” und kleiden sich gerne auffalllend und anders.

Was bringt es mir meine Denkpräferenzen zu kennen, oder die meiner Mitmenschen?

Haben Sie schon einmal Meetings erlebt wo detailliert und gewissenhaft ausgearbeitete Präsentationen unterbrochen wurden mit Sätzen wie: “Sie reden jetzt seit 20 Minuten. Können Sie mir bitte endlich sagen worum es im Großen und Ganzen geht?”

Hier haben die Denkstile von Zuhörer und Präsentator nicht zusammengepasst. Und niemand ist in irgendeiner Weise Schuld. Das Wissen um die Unterschiede im Denken, der Wahrnehmung und der Kommunikation hätten es erlaubt effizienter miteinander zu sprechen. Dies ist nur ein Anwendungsbeispiel von vielen, das Modell kann auf fast jede Fragestellung oder Situation angewendet werden, wo Menschen miteinander interagieren. Also bei Führungsaspekten, im Verkauf, bei Verhandlungen, im persönlichen Gespräch genauso wie bei Präsentationen für ein Publikum, oder einfach auch für persönliche Entscheidungen.

Kosten eines Einzelprofils

Die Erstellung eines Einzelprofils kostet EUR 325.-

Alle oben stehenden Leistungen sind enthalten.

Das HBDI® Profil empfiehlt sich bei beruflichen Entscheidungen, für die Führungskräfteentwicklung, zur Lösung von Konflikten oder als gemeinsamer Anker in der Teamarbeit.

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