Führungsarbeit für Teams in der Medizin folgt anderen Maßstäben als in der Wirtschaft! Wirklich?

Ein Team als Ärztin oder als Arzt zu führen will gelernt sein. Aber wo und wie bitte sehr, ist diese Qualifikation doch kein Bestandteil der medizinischen Ausbildung!

Wenn ich am Beginn von Führungskräfteworkshops nach den Erwartungen frage, dann höre ich oft sehr ähnliche Wünsche und Bedürfnisse:

Und es ist völlig klar, dass sich die Teilnehmer:innen diese Frage stellen. Es ist schon schwierig genug in privatwirschaftlich geführten Unternehmen Führungsarbeit effizient zu gestalten. Doch dort gibt es Qualifizierungsmaßnahmen, Führungskräfte werden aktiv entwickelt und es sind Mechanismen zur persönlichen Entwicklung fix etabliert (360° Feedback Surveys, Entwicklungsgespräche, externes Coaching, Selbst-Evaluierung, etc.)

In der Medizin gibt es diese Tools kaum, wenn dann nur vereinzelt und auf kleine, dem persönlichen Antrieb weniger geschuldet, und damit isolierten Inseln.

Unterscheidet sich Führung in der Medizin von jener in der Wirschaft?

Jeder Führungsstil muss natürlich an die Situation, an die Branche, ein Unternehmen, die jeweilige Philosphie und letztlich auch an die Führungskraft und das Team angepasst sein. Untersuchungen zeigen auch, dass es nicht DER EINE Führungsstil ist, oder es gewisse Tools gibt, die alleine Erfolg versprechen. Es ist die Toolsbox, die Möglichkeit zwischen Führungsstilen zu wechseln und damit die Flexibilität situativ zu führen, die am meisten Erfolg versprechen. Aber sind diese Dinge unterschiedlich zwischen Medizin und Wirtschaft. Überall dort wo es um die Führung von Expert:innennetzwerken geht, kommen ähnliche Methoden zum Einsatz. Dennoch ist es hilfreich die Aus- und Fortbildung in der eigenen Branche anzusiehdeln, für Austausch aus anderen Bereichen aber immer offen zu bleiben.

Die Akademie 120 zu 80 bietet das beste aus beiden Welten: Medizin und Wirtschaft!

Als Gründer:innen der Akademie 120 zu 80 haben Kersten Staat und ich uns vorgenommen unser Wissen aus beiden Bereichen zusammenzuführen, nutzbar zu machen für beide Branchen und den Lernaustausch zu fördern, um ein Fortbildungsprogramm zu schaffen, dass hoch-relevant und praxisnah ist. Entstanden ist ein Konzept das auf problemorientiertes Lernens fokussiert. Es qualifiziert für Teamführung, Abteilungsleitung und vermittelt erprobte Konzepte, die auf ihre Anwendbarkeit und Effizienz hin getestet sind.

Sofort.Besser.Führen.

Hinter diesem Motto verbirgt sich ein virtuelles Format, welches jeden 2. Mittwoch im Monat abgehalten wird: die kollegialen Fallberatungen. Sie folgen dem Modell der Harvard Case Studies und widmen sich einem konkreten Fall eingebracht von einer der Teilnehmer:innen.

Es entstehen über Fragen zu den Hintergründen neue Betrachtungsweisen und damit Handlungsoptionen, zusammengetragen werden konkrete Tipps und Lösungsmöglichkeiten und letztendlich auch kurz zusammengefaßte und relevante Hintergründe zu Methoden und Führungswissen. Als „hocheffizient“ und „spannend“ beschreiben unsere Teilnehmer:innen dieses Format. Lesen Sie hier mehr: Sofort.Besser.Führen.

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